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Die Bedeutung einer frühen Eltern-Kind-Bindung sowie des Stillens steht im Mittelpunkt der laufenden "Weltstillwoche" vom 4. bis 10. Oktober. Diese geht auf die internationale Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus" der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF zurück. Das Klinikum Konstanz wurde im Oktober 2009 als "Babyfreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet und verwirklicht damit ein professionelles Betreuungskonzept, um die Bindung zwischen Eltern und Kindern von Anfang an zu fördern.
Babyfreundliches Krankenhaus
Die Initiative wurde 1991 von UNICEF und WHO mit dem Ziel ins Leben gerufen, die erste Lebensphase der Neugeborenen besonders zu schützen. Entwickelt wurde ein zehn Schritte umfassendes Konzept, das als eines der ältesten und führenden Verfahren der Qualitätssicherheit in Krankenhäusern gilt.
Klinikum Konstanz
Als "Babyfreundliches Krankenhaus" verwirklicht das Klinikum Konstanz die "Zehn Schritte" des Programms, die damit einsetzen, bereits während der Schwangerschaft über die Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung zu informieren. Unmittelbar nach der Geburt, deren Ablauf sich an den Bedürfnissen der jungen Familie orientiert, ist für das Neugeborene der Hautkontakt zwischen Mutter und Kind wichtig. Dass Eltern und Kind rund um die Uhr zusammen sein können, ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Neben Mutter und Kind werden von Anfang an auch die Väter einbezogen. "Babyfreundlichkeit" fördert über die frühe Eltern-Kind-Bindung auch das Stillen. Bei der Entlassung werden die Mütter auf Unterstützungsangebote wie Stillgruppen hingewiesen.
Babyfreundliches Willkommen
Am Klinikum Konstanz wurden im vergangenen Jahr 696 Neugeborene babyfreundlich in der Welt willkommen geheißen. In den ersten neun Monaten 2010 waren es bereits 531 Kinder und damit 12 mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
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