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Klinikum Konstanz, Pressemitteilung
Mittwoch, 16.12.2009

Vier Mal doppeltes Glück

Zwillingsgeburten im Klinikum Konstanz

Jedes Jahr werden im Klinikum 30 Zwillinge geboren. Aber dass gleich vier Pärchen auf einmal auf der Frühgeborenenstation liegen ist doch eine große Besonderheit. "Der zweite Zwilling war beim ersten Ultraschall verdeckt. Daher waren wir völlig überrascht, als uns beim nächsten Arztbesuch mitgeteilt wurde, dass wir zwei Kinder erwarten", freut sich Fr. Salim. "Zum Glück ziehen wir demnächst in eine größere Wohnung". Platz ist bei Familie Bülow vorhanden. Doch Luca und Samuel mussten vier Wochen warten, bis sie ihr neues Zuhause kennen lernen durften. Am Freitagmittag durften sie die Intensivstation verlassen. "Samuel wog bei der Geburt nur 1490 Gramm", erzählt die Mutter Christine Bülow. "Ich freue mich jeden Tag über die Entwicklung der Kleinen. Bei diesem Team aus Ärzten und Pflegerinnen habe ich mich stets aufgehoben und sicher gefühlt".

Auch Familie Maloku ist so häufig wie möglich bei ihren Kindern Erza und Zana. "Dass es Zwillinge werden, haben wir auch erst im Verlauf der Schwangerschaft erfahren", so die Mutter Merita Maloku. "Wir freuen uns unheimlich, aber wir sind erst vor kurzem erst aus dem Saarland hierher gezogen". Familie Maloku wohnt derzeit in einer Gästewohnung und hofft aber, dass sie auf dem angespannten Wohnungsmarkt in Konstanz bald ein eigenes Zuhause findet.

"Bei Zwillingen kommt es häufig vor, dass diese zu früh auf die Welt kommen und noch eine zusätzliche Betreuung auf der Station für Frühgeborene und kranke Neugeborene, der Neonatologie benötigen", erklärt Oberärztin Karin Pflumm. Eltern schätzen ganz besonders, dass die Neonatologie direkt neben dem Kreißsaal und der Geburtsstation liegt. So können Mutter und Vater stets in unmittelbarer Nähe ihrer Neugeborenen sein.

© Klinikum Konstanz
Vier Zwillingspärchen sind derzeit im Konstanzer Klinikum gleichzeitig. Von links: Amirah und Yasin mit Schwester Eva Wollenweber, Luca und Samuel mit ihrer Mutter Christine Bülow, und Erza und Zana mit ihrer Mutter Merita Maloku. Das vierte Pärchen durfte das Intensivbettchen noch nicht verlassen.

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