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Klinikum Konstanz, Pressemitteilung
Donnerstag, 26.11.2009

Besuch aus der Konstanzer Partnerstadt Tábor

Bürgermeisterin Hana Randová besichtigt das Klinikum Konstanz

Die Bürgermeisterin der tschechischen Konstanzer Partnerstadt Tábor, Fr. Hana Randová besuchte am Mittwoch, dem 25. November mit den beiden Hauptamtsleitern der Städte das Klinikum Konstanz.
Der ärztliche Direktor, Prof. Dr. Gert Müller-Esch führte die Gäste durch einige Fachabteilungen. Bürgermeisterin Randová zeigte sich besonders von der hochmodernen und leistungsstarken Energiezentrale beeindruckt. Das Thema der Energie gewinnt in Tschechien zunehmend an Bedeutung. "Dieser Neubau war eine gute Investition: Jeder Euro, der hier gespart werden kann, kommt direkt der Patientenversorgung zugute", bemerkt Randová und überlegt, dies auch in Tábor anzuregen.

Begeistert nahm die Bürgermeisterin die Demonstration der Medikamentenbestellung in der Zentralapotheke zur Kenntnis. Als diplomierte Chemikerin war dieser Bereich für sie besonders interessant. Peter Buchal, Leiter der Apotheke, präsentierte das automatisierte Kommissioniersystem, das für die hohe Leistungsfähigkeit der Apothekenbestellung steht. Das Klinikum Konstanz versorgt damit neben den eigenen Bereichen 10 weitere externe Einrichtungen. "Es ist beeindruckend, wie schnell die Medikamente dort ankommen, wo sie benötigt werden", bemerkt Randová.

Beim abschließenden Gespräch im Quartierszentrum zieht Randová ein Resümee des Besuches: sie sieht viele Gemeinsamkeiten der beiden Krankenhäuser in Konstanz und ihrer Heimatstadt. Die Kliniken dienen der Zentralversorgung und nehmen eine wichtige Stellung bei den Menschen in der Region ein. Aber in einem, so ist sich Randová sicher, hat Tábor die Nase vorn: "Seit Anfang 2009 sind über 1000 Kinder in unserem Krankenhaus auf die Welt gekommen", erzählt sie stolz. Die Häuser beider Partnerstädte wurden in den letzten Jahren umfangreich modernisiert und renoviert. Neben der Technik betont sie, dass ein Krankenhaus stets Teamarbeit ist und von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen wird. Die Bürgermeisterin möchte einen regen Austausch der Beschäftigten der Krankenhäuser in Tábor und Konstanz in die Wege leiten. Die Möglichkeiten sind vielfältig. "Ich glaube, dass beide Seiten voneinander lernen und profitieren können", so Randová.

Abbildung: Bürgermeisterin Hana Randová bei ihrem Besuch im Klinikum Konstanz mit Prof. Dr. Gert Müller-Esch und dem Leiter des Bodensee-Bildungszentrums Andreas Beirer

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