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"Was gibt es Schöneres für ein Krankenhaus, als von der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF als Babyfreundliches Krankenhaus ausgezeichnet zu werden." Mit diesen Worten begrüßte Geschäftsführer Rainer Ott am Montag, den 19. Oktober die Anwesenden im Sauerbruch-Saal des Quartierszentrums.
Die Auszeichnung wurde von der Ehrenvorsitzenden der WHO und UNICEF-Initiative Johanna Volkenborn-Gerds unter Beifall an die Projektleitung Marion Aengenheister und den Chefarzt der Frauenklinik Privatdozent Dr. Stefan Rimbach verliehen. "Über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden, sind wir sehr erfreut", betonte Privatdozent Dr. med. Stefan Rimbach, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.
Schirmherrin Ute Frank, Gattin des Oberbürgermeisters der Stadt Konstanz gratulierte dem Team der Geburtsabteilung besonders herzlich. "Ich weiß, dass der Weg bis zur Auszeichnung eine zusätzliche Herausforderung für die Ärzte, Schwestern und Hebammen bedeutet. Und ich freue mich, wenn es in der Zukunft das Zertifikat 'Patientenfreundliches Krankenhaus' gibt. Dann wäre ich gerne wieder Schirmherrin", so Frank weiter.
Die Autorin der Stillbroschüre Marie-Luise Greis, besser bekannt als "Schwester Mary", erläutert die Besonderheiten eines babyfreundlichen Krankenhauses: "Auf der Geburtsstation unserer Klinik richten sich die Abläufe nach den Bedürfnissen der jungen Familie und nicht umgekehrt. Im Zentrum steht ein professionelles Betreuungskonzept zur Förderung des Bindungsverhaltens zwischen Mutter und Kind, angefangen bei der Schwangerenvorsorge bis zu Betreuungsangeboten nach der Entlassung". Mutter und Kind haben die Möglichkeit, rund um die Uhr zusammen zu sein. Gerade in diesen ersten Tagen verstärkt dieser ständige Kontakt, das Rooming-in, die Bindung. "Viel Engagement, Motivation und persönlicher Aufwand sind nötig, damit die Eltern sich sicher fühlen im Umgang mit Ihrem Kind und vertraut sind mit Stillpraxis und Pflege", so Greis.
"Die Auszeichnung ist dabei viel mehr als eine TÜV-Plakette", sagte Bürgermeister Claus Bold in seiner Grußrede. Boldt weiter: "Die Kleinsten sind unser wichtigstes Gut. Das Zertifikat ist daher nicht nur eine Auszeichnung für das Klinikum, sondern auch ein Qualitätsmerkmal dieser Stadt".
Ein besonderes Geschenk brachten jedoch die Kinder des Grundschulchors der Gebhardschule unter Leitung von Sieglinde Diem und Karin Müller mit. Mit Ihrem eigens für diesen Anlass geschriebenen Lied "Ständchen" begrüßten sie alle Babys im neuen Babyfreundlichen Krankenhaus und sangen sich in die Herzen der Zuhörer.
In Deutschland sind derzeit 50 Geburts- und Kinderkliniken als "babyfreundlich" anerkannt. Baden-Württemberg liegt dabei mit 14 Häusern bundesweit an der Spitze. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.

Geschäftsführer Rainer Ott begrüßt die Gäste

Bürgermeister Boldt berichtete aus seinen Erfahrungen als Vater

Schirmherrin Ute Frank zeigte Ihre Verbundenheit mit der Klinik durch eine engagierte Rede

Prof. Dr. Gert Müller-Esch spannte mit der weltweiten Auszeichnung den Bogen zu anderen Ländern dieser Erde und betonte die Bedeutung eines Perinatalzentrums für die Geburtshilfe

Die Feier wurde unterhaltsam moderiert von Privatdozent Dr. Stefan Rimbach, Chefarzt der Frauenklinik

Stolz nehmen der Chefarzt und die Projektleitung Marion Aengenheister das Zertifikat aus den Händen der Ehrenvorsitzenden der WHO/UNICEF-Initiative Johanna Volkenborn-Gerds entgegen

Ins Herzen der Zuhörer sangen sich die Kinder des Grundschulchores der Gebhardschule mit einem eigens geschriebenen Grußlied
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