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Darmerkrankungen sind oft ein Tabuthema für Betroffene und Außenstehende. Doch Menschen mit Darmerkrankungen leben vielfach mit Sorgen und vielen Unsicherheiten. Sie fühlen sich deshalb häufig alleine und unverstanden. Der Austausch unter Menschen mit ähnlichen Erfahrungen sowie mit Experten kann ihnen helfen. Das Klinikum Konstanz und die Initiative "ILCO - Selbsthilfe für Menschen mit Darmkrebs" haben deshalb die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Darmerkrankungen im Raum Konstanz vorbereitet. "Wir möchten Menschen mit Darmerkrankungen Hilfestellungen für den Umgang mit ihrer Erkrankung und Tipps für ihren Alltag geben", sagt Professor Bernd Reith, Chefarzt der Klinik für Viszeral-, Kinder- und Thoraxchirurgie am Klinikum Konstanz. Themen sind beispielsweise Darmerkrankung und Ernährung, Nachsorge nach Operation - was ist sinnvoll, Fachbegriffe deutsch erklärt. Die ILCO, die Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Darmkrebs ist bei der neuen Selbsthilfegruppe mit im Boot, die Gruppe ist aber darüber hinaus für alle Menschen mit Darmerkrankungen offen. Neben fachlichen Informationen soll auch der persönliche Austausch nicht zu kurz kommen. Die Gruppe trifft sich an jedem ersten Montag im Monat um 18 Uhr im Quartierszentrum der Spitalstiftung Konstanz.
Das erste Treffen der neuen Selbsthilfegruppe findet am Montag, 22. Juni, um, 18 Uhr im Quartierszentrum am Klinikum Konstanz, Luisenstraße 9, statt.
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