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Die Phimose ist eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut, die durch eine Beschneidung der selbigen (Circumcision) operativ beseitigt werden kann. In den ersten 3 Lebensjahren ist eine relative Vorhautenge durchaus physiologisch. Wir bieten an der urologischen Klinik die Korrektur der Vorhautverengung an. Dabei stellen wir eine radikale Beschneidung, eine limitierte Beschneidung unter Erhalt von Teilen der Vorhaut oder für Kinder auch eine Korrektur der Verengung unter Erhalt der gesamten Vorhaut zur Auswahl. Der Eingriff kann tagesstationär durchgeführt werden, d.h. der Patient kann am selben Tag wieder entlassen werden.
Hierbei handelt es sich um eine z. T. schmerzhafte Verkrümmung oder Abknickung des Penis bei der Erektion. Ein Geschlechtsverkehr kann unter Umständen nicht mehr möglich sein, als Therapieoptionen gibt es lokale und operative Methoden. Die urologische Klinik bietet sowohl medikamentöse, als auch die Stoßwellentherapie an. Für ausgeprägte Fälle kann eine Bestrahlung notwendig sein, oder eine operative Therapie, welche ebenfalls in unserer Klinik durchgeführt werden kann.
Der Priapismus ist eine schmerzhafte Dauererektion ohne sexuelle Stimulation, welche sofort fachmännisch behandelt werden sollte. Es kommt zu blau-violetter Verfärbung der Vorhaut, der Eichel und später des gesamten Penis. Die Therapie ist meist medikamentös, in seltenen Fällen wird eine Operation notwendig. Die Behandlung ist stets notfallmäßig notwendig zur Verhinderung von Dauerschäden.
Das Peniskarzinom ist eine in Europa selten vorkommende Erkrankung mit einem Altersgipfel bei 50 ?70 Jahren. Als Lokalbefund findet sich meist ein wuchender Tumor oder ein nicht heilendes Geschwür. Die Diagnosesicherung kann durch eine Biopsie erfolgen, als Therapiemöglichkeiten gibt es die operative Entfernung des Tumors oder gesamten Penis. Die gesamte Chirurgie des Peniskarzinom wird von der Urologischen Klinik angeboten.
Condylomata acuminata oder Feigwarzen zählen zu den gutartigen Penistumoren und sind durch Viren verursacht. Man sieht meist stecknadelkopfgroße weißliche Knötchen, die auch die Harnröhre befallen können. Die Therapie kann konservativ durch Medikamente erfolgen, meistens jedoch verwendet man die chirurgische Abtragung oder Laserbestrahlung. Unsere Klinik bietet insbesondere die schonende Laserbehandlung der Kondylome sowohl der Haut als auch in der Harnröhre an.
Diese operative Berhandlung der erektilen Dysfunktion verwendet den Einsatz einer Prothese in den Penisschaft, welche eine künstliche Gliedsteife erzeugt. Der Einbau einer Penisprothese gilt als letzte Maßnahme der Therapie der Potenzstörung und wird auch von der Urologischen Klinik durchgeführt nach entsprechender diagnositscher Abklärung der Ursachen.
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