Fragen zur Klinik

  Was ist Urologie?
  Welche Krankheiten werden behandelt?
  Welche Schwerpunkte hat die Klinik?

Was ist Urologie?

Die Urologie beschäftigt sich hauptsächlich mit den Erkrankungen der Nieren, der Harnblase, der Prostata und der männlichen Geschlechtsorgane. Diese Organe können von den unterschiedlichsten Krankheiten befallen sein. Die Spannbreite reicht von angeborenen Fehlbildungen über Entzündungen, Funktionsstörungen und Steinbildungen bis hin zu gut- und bösartigen Tumoren. Typische Krankheiten in der Urologie sind somit Blasen- und Nierenbeckenentzündungen, Nierensteine, die Prostatavergrößerung, die Harninkontinenz (Urinverlust bei Kindern, Männern und Frauen), aber auch Besonderheiten wie der Hodenhochstand, unerfüllter Kinderwunsch, Hormonstörungen des Mannes oder Impotenz. Ein Großteil der urologischen Patienten leidet jedoch an Tumoren der Niere, der Blase oder der Prostata, selten auch des Hodens.

Welche Krankheiten werden in Konstanz behandelt?

Am Klinikum Konstanz wird das gesamte Spektrum dieser Erkrankungen mit modernsten Techniken behandelt. Alle Untersuchungen und Eingriffe erfolgen nur durch Fachärzte, womit ein maximaler Qualitätsstandard gewährleistet wird. Die meisten kinderurologischen Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Besonders feine Eingriffe werden unter dem Mikroskop (Mikrochirurgie) durchgeführt. Bei der Stoßwellenzertrümmerung am Standort Singen (ESWL) werden Steine in der Niere und im Harnleiter von außen berührungsfrei zertrümmert. Harnleitersteine können endoskopisch mittels Laser behandelt werden.

Welche Schwerpunkte hat die Klinik?

Neben der Kinderurologie liegt ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung auf der Behandlung der urologischen Tumoren. Hier kommen neueste Techniken wie die Laserbehandlung von Blasentumoren oder die Markierung von Tumoren durch leuchtende Farbstoffe (Fluoreszenz) zur Anwendung. Nicht immer allerdings kann die Harnblase bei einem Tumorbefall erhalten werden. In bestimmten Fällen muß man die Harnblase durch eine große Operation entfernen. Meist kann dann eine neue Blase aus körpereigenem Gewebe ("Neoblase") angelegt werden.

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Kleine Erklärung der Fachbegriffe

  
 
 


2000-2008 © Klinikum Konstanz, Aktualisiert: 18.11.2008

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