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Pleuraempyem

Ein Pleuraempyem ist eine eitrige Rippfellentzündung bzw. geht aus ihr hervor. Häufigste Ursache ist eine Lungenentzündung, bei der der Entzündungsprozess Anschluss an das Rippfell findet. Ganz typisch hierbei ist, dass eine Vielzahl der Patienten sich zum Zeitpunkt des Auftretens der Rippfellentzündung gar nicht daran erinnern kann, im Vorfeld schon einmal krank gewesen zu sein.

Symptome:

Das Beschwerdebild ist sehr mannigfaltig: Es reicht von Müdigkeit und Abgeschlagenheit über (nächtliches) Schwitzen bis hin zu Schmerzen, Atemnot und hohem Fieber, zu einer schwersten Erkrankung also.

Diagnostik:

Neben einem Röntgenbild wird heute in den meisten Fällen eine Computertomografie gefolgt von einer Punktion des Brustkorbes durchgeführt. In den meisten Fällen kann die Diagnose spätestens nach Betrachtung des Computertomogrammes gestellt werden.

Therapie:

Neben einer rasch nach Diagnosestellung beginnenden Antibiotikatherapie favorisieren wir ganz eindeutig die sehr rasche Operation, um das Fortschreiten des Entzündungsprozesses und die damit verbundenen Veränderungen an der Lunge so rasch als möglich zu stoppen. Wir sprechen uns ganz eindeutig dafür aus, schon die absoluten Frühstadien (sog. Komplizierter Erguss) operativ anzugehen, denn wir sind so in der Lage, mit einem kleinen, minimal-invasiven Eingriff die volle, vor der Erkrankung bestandene Leistungsfähigkeit wieder herzustellen und den Krankenhausaufenthalt signifikant zu verkürzen.

In jedem Falle muss versucht werden, ein Endstadium der Erkrankung - die Verschwartung der Lunge - zu verhindern. Die dann notwendige Operation bedeutet einen großen und durchaus belastenden Eingriff, der in der Regel nur offen durchgeführt werden kann, an dessen Ende trotz allem eine spürbare Einschränkung der Leistungsfähigkeit zurückbleibt.

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