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© Klinikum Konstanz
Bei geplanten Operationen (sog. Elektiveingriffen) wird es fast immer so sein, dass Sie im Vorfeld der stationären Aufnahme bereits bei uns in der Sprechstunde waren und alle vorbereitenden Untersuchungen durchgeführt sind. Auch die eminent wichtigen Atemübungen haben Sie dann bereits erlernt. In der Regel werden am Tag der stationären Aufnahme höchstens noch einige wenige ergänzende Untersuchungen wie bspw. eine Blutentnahme erfolgen.
In jedem Fall benötigen wir spätestens am Tag der Aufnahme eine Einweisung von Ihrem Hausarzt oder dem einweisenden Arzt.
Am Aufnahmetag sollten Sie sich bis spätestens 10 Uhr auf der Station einfinden. Sie werden dort vom Pflegepersonal empfangen und es werden Ihnen alle für Ihre Behandlung und Ihren Aufenthalt wichtigen Dinge gezeigt und erklärt.
Der Stationsarzt wird Sie ebenfalls begrüßen und nochmals alle wichtigen Punkte besprechen. Ihr Operateur wird ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen und Ihnen die Operation und den Verlauf nach der Operation erläutern.
Der Anästhesist wird ebenfalls ausführlich mit Ihnen sprechen und Ihnen die Narkose und alle damit zusammenhängenden Vorgänge erklären.
Gegen Abend erfolgen die letzten OP-Vorbereitungen durch die Pflege. Bei größeren Operationen werden Abführmaßnahmen durchgeführt, damit gewährleistet ist, dass Sie nach der Operation bei "leerem" Bauch tief durchatmen können. Dies ist für einen raschen und von Komplikationen freien Verlauf sehr wichtig.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Sekretariat der Klinik für Thoraxchirurgie
Frau Ch. Wizgall
Telefon: (07531) 801-1901
Telefax: (07531) 801-1905
E-Mail: lungenzentrum@klinikum-konstanz.de
Die Physio- und Atemtherapie ist von besonders großer Wichtigkeit in der Thoraxchirurgie. Eine gute bzw. sehr gute Atemtherapie entscheidet wesentlich mit über Erfolg oder Misserfolg der Operation. Ziel ist es, dass Sie vor der Operation wissen, wie Sie
Die Atemtherapie wird Sie während des gesamten Aufenthaltes begleiten. Sie wird bei Bedarf auch nach der Entlassung aus der stationären Behandlung fortgeführt.
Genau so wichtig wie die Physiotherapie ist die Schmerztherapie. Ziel ist es hierbei, dass Sie möglichst gar keine Schmerzen haben! Mit den modernen Möglichkeiten der Schmerzbehandlung ist dies meist auch möglich. Wir sind dabei aber auf Ihre Mitarbeit angewiesen: Sie müssen uns mitteilen, wenn die Medikamente nicht ausreichen und Sie noch Schmerzen verspüren.
Haben Sie keine Angst vor Schmerzmitteln! In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schmerzbehandlung werden wir die für Sie optimale und schonende Schmerztherapie finden.
Rauchen und Thoraxchirurgie passen nicht zusammen! Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass das Rauchen in den allermeisten Fällen für die Entstehung des Lungenkrebses verantwortlich ist, gefährdet es auch den Erfolg der Operation. In mehreren wissenschaftlichen Studien konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass jede Woche, die ein Patient vor einer Lungenoperation nicht raucht, die Komplikationsrate deutlich senkt.
Sozialer Beratungsdienst
Wenn Sie nach der stationären Behandlung im Klinikum Konstanz weiterhin auf pflegerische Hilfe angewiesen sind, wenn Sie eine an Ihren Aufenthalt anschließende Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen oder wenn Ihre Erkrankung für Sie mit wirtschaftlichen und sozialen Folgen verbunden ist, helfen Ihnen und Ihren Angehörigen die Mitarbeiterinnen des Sozialen Beratungsdiensts am Klinikum Konstanz gerne weiter. Sie beraten Sie beispielsweise auch zu möglicherweise durch Ihre Erkrankung bedingte Einschränkungen an Ihrem Arbeitsplatz.
Scheuen Sie sich nicht, sich an den Sozialen Beratungsdienst des Klinikum Konstanz zu wenden. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen unter der Telefonnummer 07531-801-2255, -2256 oder -2257.
Bereits vor einer Operation wird Ihnen mitgeteilt, wie lange in etwa Ihr Krankenhausaufenthalt dauern wird. In jedem Falle werden Sie rechtzeitig (ein bis zwei Tage) über die mögliche Entlassung informiert. Es wird nie so sein, dass Sie nach Hause gehen müssen. Sie sollten sich wohl und in der Lage dazu fühlen - genau wie Ihre Ärzte sich auch sicher darüber sein müssen, dass das Nach-Hause-Gehen zu verantworten ist.
Ihr Hausarzt bzw. der weiter behandelnde Arzt wird ebenfalls rechtzeitig von uns über die bevorstehende Entlassung informiert. Wenn Sie im Anschluss an Ihren stationären Aufenthalt zu ihm in die Sprechstunde gehen, wird er alle wichtigen Informationen über Sie bereits vorliegen haben.
Die Nachsorge ist von großer Bedeutung. Dies gilt vor allem für Tumorpatienten. In der Regel wird bei der Entlassung bereits ein Sprechstundentermin für eine Abschlussuntersuchung sechs Wochen nach der Entlassung vereinbart. Bei dieser Untersuchung wird die Narbe kontrolliert: Eventuell noch bestehende Probleme (Schmerzen?!) werden besprochen, so dass entsprechend reagiert werden kann.
Die eigentlichen Nachsorgetermine bzw. Nachsorgeintervalle werden individuell festgelegt. In den allermeisten Fällen werden die Patienten in jährlichen Abständen einbestellt. Hierbei ist es nicht entscheidend, wo die Nachsorge stattfindet, sondern dass sie stattfindet und kompetent erfolgt.
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