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Die Tumoren des Mediastinums (=Mittelfell) bilden eine sehr uneinheitliche Gruppe, da sie sehr unterschiedliche Ursprungsorte haben. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass diese Mittelfelltumoren nahezu immer entfernt werden sollten, da auch die gutartigen Tumoren wachsen können und dann durch ihre Größe Probleme verursachen oder aber zu bösartigen Tumoren entarten können.
Wie in anderen operativen Bereichen auch, gewinnen minimal-invasive Verfahren bei der Entfernung der Tumoren zunehmend an Bedeutung.
Wie für die meisten Tumoren gilt auch hier, dass in den Frühstadien keine Beschwerden bestehen und die Tumoren zumeist zufällig entdeckt werden. Treten Beschwerden wie Schluckstörungen, Atemnot oder eine Schwellung des Kopfes, Halses und der Arme auf, finden sich nahezu immer fortgeschrittene Tumoren.
Wann immer möglich, sollte eine Gewebegewinnung vor einer eventuellen Operation angestrebt werden. Dies gilt insbesondere für Fälle, bei denen der Verdacht auf ein Lymphom (bspw. Hodgkin- oder Non-Hodgkin-Lymphom) besteht, da hier eine Operation nicht angezeigt ist.
Wie oben schon erwähnt, ist bei den Mediastinaltumoren mit Ausnahme der Lymphome die Operation die Therapie der Wahl. Je nach Gewebetyp und Tumorstadium kann auch hier eine zusätzliche Chemo- oder Strahlentherapie erforderlich sein.
Die Art der Operation (Zugangsweg, offen oder minimal-invasiv, durch das Brustbein oder den Brustkorb) richtet sich nach der Größe und Lage des Tumors sowie nach der Gewebeart.
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