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Dank immer besserer Therapien bei der Behandlung bösartiger Tumoren erleben immer mehr Patienten (bis zu 30%) das Auftreten von Lungenmetastasen. Für den Patienten ist es von großer Bedeutung zu wissen, dass die Diagnose "Lungenmetastase(n)" keine Katastrophe bedeutet. Sehr häufig sind wir heutzutage in der Lage, hier helfen zu können.
© Klinikum Konstanz
Abb: Laserresektion bei Lungenmetastasen
Es gibt keinen Primärtumor, bei dem wir beim Auftreten von Lungenmetastasen grundsätzlich nicht operieren würden. Einige wichtige Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein:
Ganz wichtig ist auch hier, dass die Entscheidung zur Operation nie vom Chirurgen allein getroffen wird. Auch hier wird gemeinsam mit allen beteiligten Spezialisten ein therapeutisches Konzept für den Patienten erstellt.
Die typische Operationsform ist die Gewebe sparende Keilresektion. Hierbei wird die Lungenmetastase mit einem schmalen Saum gesunden Lungengewebes entfernt. In den meisten Fällen kommt hierbei der Laser zum Einsatz. Mit Hilfe des Lasers kann in einem Arbeitsgang die Metastase sehr präzise entfernt und das Lungengewebe luft- und blutdicht versiegelt werden. Auf Nähte oder Klammern, die das Gewebe raffen, kann verzichtet werden. Dank dieser Technologie ist es möglich, aus einem Lungenflügel 30 und mehr Metastasen zu entfernen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass man diesen Eingriff wiederholen kann, sollten die Metastasen erneut auftreten.
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