Startseite -> Kliniken und Leistungen -> Institut für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin
Das Institut für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin ist umfassend ausgestattet und verfügt über alle Modalitäten vom Ultraschall über das klassische Röntgen und die durchleuchtungsgezielte Untersuchung bis hin zur interventionellen Angiographie, 16-Zeilen-CT und MRT. Alle Untersuchungen liegen in digitaler Form vor.
In der voll digitalen Abteilung werden jedes Jahr ungefähr 25.000 Untersuchungen durchgeführt, wobei die Bilder durch unser PACS-System sofort nach der Anfertigung allen behandelnden Kollegen im Haus zur Verfügung stehen. Für unsere ambulanten Patienten wird im Anschluss an die Untersuchung eine CD mit den Daten zur Verfügung gestellt.
Die Computertomographie ist eine seit 1993 etablierte Methode im Klinikum Konstanz, die es ermöglicht mit Röntgenstrahlen aus einer rotierenden Röhre Bilder in beliebiger Ausrichtung aus dem Körper zu gewinnen. Der moderne 16-Zeiler-Computertomograph stellt mit seinen Bildern bis in den Submillimeterbereich überlagerungsfrei das Körperinnere dar.
Abb.:
3-D-Rekonstruktion einer CT-Angiographie
© Klinikum Konstanz
Die Bilder können in zwei- und dreidimensionalen Aufarbeitungen erzeugt werden und gewährt einen überlagerungsfreien Einblick in den Patienten.
Die Untersuchungsserien erfolgen in der Regel in einer oder mehreren kurzen Atemanhaltephasen, die individuell der Fragestellung entsprechend angepasst werden.
Dabei können Untersuchungen auch unter EKG-Triggerung durchgeführt werden, z.B. um das Herz optimal darzustellen
Da Prof. Dr. Dr. Beck die ambulante kassenärztliche Ermächtigung besitzt, kann jeder Patient mir einer CT-Überweisung bei uns untersucht werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel 07531 801-1514.
Besonders im interventionellen Bereich ist das Röntgeninstitut maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Verweildauer unserer Patienten/-innen deutlich verringert hat. So verbringen sie beispielsweise bei interventionellen Eingriffen am Gefäß nur einen Tag bei uns im Haus, während bei konventionellen chirurgischen Maßnahmen mehrere Tage notwendig wären.
Wenn medizinisch vertretbar, kann eine diagnostische Angiographie unter Umständen auch ambulant erfolgen. Im Interesse unserer Patienten und in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung mit Gefäßchirurgie werden wir sie gerne entsprechend aufklären und beraten, auch was die Wahl weniger invasiver diagnostischer Verfahren wie der CT-Angiograhie oder der MR-Angiographie betrifft, die wir ebenso gegebenenfalls anbieten können.
Die seit 10 Jahren im Haus durchgeführte Kernspintomographie, auch NMR bzw. Magnetresonanztomographie genannt, stellt eine röntgenstrahlungsfreie Form der Untersuchung dar.
Abb.:
Kernspin-Tomograph in der Ebene B
© Klinikum Konstanz
In einem starken Magnetfeld (1,5 Tesla) erfolgt mit der Hilfe von Radiowellen die Anregung körpereigener Wasserstoffkerne, deren Signale dann gemessen werden können. Die Methode kommt ohne Röntgenstrahlen aus und ist sehr gut zur Darstellung von Weichteilstrukturen geeignet. Insbesondere die Darstellung des Hirngewebes, der Bandscheiben und der Gelenke sind hier zu nennen, aber auch die MR-Mammographie (Dünnschichtdarstellung des Brustgewebes und dessen Durchblutung) und der Bauchorgane.
Die Untersuchung zeigt nach bisherigen Erkenntnissen keine Risiken auf, lediglich Patienten mit magnetisch beeinflussbaren Materialen im Körper wie Herzschrittmachern, Cochlea-Implantaten oder elektrisch betriebene Pumpen sind von der Untersuchung auszuschließen.
Alle Bilddaten, die im Röntgeninstitut erstellt werden, können auf CD zur Verfügung gestellt werden. Die professionel gebrannten CDs zeigen die Bilder im international genormten DICOM-Standard in Originalqualität, so dass ein mitbehandelnder externer Kollege die Bilder ohne jede Einschränkung weiterverwenden kann.
Zur Bildbetrachtung befindet sich auf jeder CD bereits eine Windows®-basierte Software, so dass ohne Probleme die Bilder am heimischen PC oder in der behandelnden Praxis eingesehen werden können.
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