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© Klinikum Konstanz
Abb: Chefarzt Dr. M. Kind
Das medizinische Fach Pathologie nimmt unter allen medizinischen Fachgebieten eine zentrale Stellung und Bedeutung in der Qualitätssicherung ein. Klinische Verdachtsdiagnosen auf bösartige Tumoren oder deren Vorstufen, auf spezifische Entzündungen oder angeborene bzw. vererbbare Erkrankungen werden durch die Untersuchungen von Pathologen gesichert oder entkräftet. Für seltene oder schwierige Diagnosen stehen Spezialisten in Referenzzentren für Pathologie bereit, auf deren Expertise die vor Ort tätigen Pathologen zugreifen können. Ein weiteres wichtiges Instrument der Qualitätssicherung ist die klinische Obduktion von Verstorbenen. Verschiedene Fachgesellschaften, insbesondere aber auch die Bundesärztekammer betonen, dass die Qualität der klinischen Medizin und die Todesursachenstatistik unmittelbar abhängig sind von einer ausreichend hohen Anzahl an klinischen Obduktionen und dem intensiven klinisch-pathologischen Diskurs.
Der Gesetzgeber schreibt für niedergelassene Ärzte und für Kliniken die Einrichtung eines modernen Qualitätsmanagementsystems vor, dessen Leistungen über die Qualitätssicherung im Einzelfall hinaus gehen müssen. Dies beinhaltet sowohl ein strukturiertes und qualitätsgesichertes Vorgehen für alle Tätigkeitsbereiche der Einrichtung als auch das Bestreben nach einer ständigen Verbesserung der Leistungserbringung.
Das Institut und die Praxis für Pathologie wurden in 2005 gemäß der ISO-Norm 9001: 2000 zertifiziert und in 2008 und 2011 erfolgreich re-zertifiziert. Ein QM-System gemäß ISO 9001:2008 ist in der Praxis für Pathologie fortlaufend im Einsatz.
Herzlichst,
Ihr
Dr. med. Manfred Kind
Chefarzt des Instituts für Pathologie
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