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Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche mit SPZ ist Prof. Dr. Peter Gessler. Im Bereich des SPZ sind 3 Fachärztinnen beschäftigt mit den Spezialgebieten Kinder- und Jugendmedizin (Frau Lang, Frau Manegold und Frau Struwe) sowie zusätzlich die Schwerpunktsbezeichnung Neuropädiatrie (Frau Dr. Anette Lang-Dullenkopf).
Weitere diagnostische Schritte werden ggf. veranlasst, ein Therapieplan - oft in Zusammenarbeit mit den übrigen Fachbereichen des SPZ- aufgestellt.
Neben der unverzichtbaren klinischen Erfahrung stehen diagnostische Verfahren -sowohl apparativ (Video-Doppelbild- und ggf. Langzeit-EEG sowie Sonographie, im stationären Bereich u.a. Schlaflabor, Computertomographie, Kernspintomographie) als auch testdiagnostisch zur Verfügung.
Sofern für die weitere Abklärung erforderlich, können die Kinder stationär in die Kinderklinik aufgenommen werden.
Zu Beginn des diagnostischen Prozesses steht immer das Studium des von den Eltern vorab ausgefüllten umfangreichen SPZ-Fragebogens über die bisherige Entwicklung des Kindes und seine aktuellen Probleme und der mitgebrachten Berichte anderer Institutionen (Krankenhäuser, Kindergärten, externe Therapeuten, Schulen).
Vor der ärztlichen Untersuchung wird bei Erstvorstellung in der Regel ein EEG (Elektroenzephalogramm, Hirnstromkurve) aufgezeichnet, um bestimmte organische Störfaktoren der Entwicklung auszuschließen.
Die ärztliche Untersuchung umfasst die körperliche Untersuchung (kinderärztlich, entwicklungsneurologisch, motoskopisch, neurologisch) als auch die Abklärung der verschiedenen Wahrnehmungs- und Teilleistungsbereiche (Sprache, auditive Wahrnehmungsverarbeitung, visuell-figurale Wahrnehmungsleistungen, evtl. auch Lese-Rechtschreib- und Rechenleistungen sowie das Spiel- und Sozialverhalten). Kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte werden je nach Sachlage besonders beurteilt und auch bearbeitet.
Auf der Basis des Untersuchungsergebnisses wird den Eltern eine Beurteilung des Entwicklungsstands ihres Kindes mitgeteilt. Es werden Vorschläge zu den schon laufenden oder zu möglichen erforderlichen therapeutischen Maßnahmen gemacht. Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen im SPZ veranlasst oder betreuende externe Stellen kontaktiert.
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