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Sozialpädiatrisches Zentrum

SPZ - Was ist das?
Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Konstanz ist eine Einrichtung an der Klinik für Kinder und Jugendliche mit überregionaler Bedeutung.

Das SPZ Konstanz -Zentrum für Entwicklungsförderung von Kindern- wurde 1991 gegründet.

Das Sozialpädiatrische Zentrum Konstanz ist eine kinder- und jugendärztlich geleitete, interdisziplinär ambulant arbeitende Einrichtung, die der Prävention, Diagnostik, Behandlung und sozialen Eingliederung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen sowie drohenden und manifesten Behinderungen dient.

Das Aufgabenspektrum des Sozialpädiatrischen Zentrums betrifft die Prävention und Therapie von Behinderungen durch Frühdiagnostik, Frühtherapie und frühe soziale Eingliederung der Kinder in Familie, Kindergarten, Schule und Berufsausbildung. Bei diesen Aufgaben arbeitet das SPZ eng mit den niedergelassenen Ärzten, Frühförderstellen, Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, den Einrichtungen der Jugendhilfe und den niedergelassenen Therapeutinnen und Therapeuten zusammen.

Der Zugang zum Ambulanzbereich des Sozialpädiatrischen Zentrums erfolgt grundsätzlich im Rahmen der kassenärztlichen Überweisungstätigkeit, d. h., dass die Behandlung im SPZ Konstanz ausschließlich nach Überweisung durch eine/n Arzt/Ärztin möglich ist.

Das Expertenteam im SPZ ist auf Abklärung von Entwicklungsstörungen ebenso spezialisiert wie auf deren Behandlung.

Im Team des SPZ Konstanz arbeiten verschiedene Fachgruppen interdisziplinär eng zusammen:

  • Kinder- und Jugendmedizin (Entwicklungsneurologie, Sozialpädiatrie, Neuropädiatrie, Stoffwechselerkrankungen)
  • Psychologie
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Heilpädagogik (assoziiert)

Einige diagnostische und therapeutische Schwerpunkte des SPZ Konstanz:

  • Angeborene Entwicklungsstörungen
  • Chronische neurologische Erkrankungen
  • Bewegungsstörungen
  • Frühkindliche Regulationsstörungen (Schrei-, Schlaf-, Fütterstörungen und Verhaltensprobleme im Säuglings- und Kleinkindalter)
  • Epilepsie
  • AD(H)S, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Teilleistungsschwächen, Entwicklungs- und Reifungsverzögerungen, Lernstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen (u.a. Störung der sensomotorischen Integration)
  • Sprach- und Sprechstörungen(Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Sprachverständnisschwächen, Dyslalien, Stottern)
  • Mund- Essstörungen

Das SPZ nimmt in dem Netzwerk der verschiedensten Stellen, die sich mit der Problematik entwicklungsgefährdeter und -gestörter Kinder befassen, einen zentralen Platz ein.

Es bestehen intensive Kontakte zu

  • niedergelassenen Ärzten / Ärztinnen
  • niedergelassenen Therapeuten / Therapeutinnen
  • Frühförderstellen
  • Sonder- und Regelkindergärten
  • Sonder- und Regelschulen
  • Bildungs- und sonstigen schulischen Beratungsstellen
  • Sozial- und Jugendämtern
  • Psychologischen Beratungsstellen

Die Hauptaufgabe des Sozialpädiatrischen Zentrums liegt im Bereich der Diagnostik. Es sollen Ursachen von Entwicklungsstörungen geklärt und Therapiepläne erstellt werden. Bei der Vielzahl der vorgestellten Kinder können längerfristige Therapien (Einzel- oder Gruppentherapie) nicht in allen Fällen angeboten werden.

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