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Klinikum Konstanz

Klinik für Visceral-, Kinder-
und Gefäßchirurgie

 

Kurzbeschreibung

Die Chirurgische Klinik 1 führt entsprechend ihrem Arbeitsspektrum den Namen Klinik für Viszeral-, Kinder- und Gefäßchirurgie. Die Klinik hat 61 Betten und behandelt jährlich über 2100 stationäre Patienten.

Ausstattung

  1. Sonographie auch für intraoperative Untersuchung mit farbkodierter Duplex-Sonographie zur Gefäßbefunderhebung.
  2. C/W-Doppler zur Analyse von arteriellen venösen Erkrankungen.
  3. Videotürme für endoskopische Operationen mit Bilddokumentation.
  4. Instrumentarium für Laparoskopie, Thorakoskopie und extraperitoneale interventionelle minimal-invasive Eingriffe.
  5. Ultraschalldissektor für blutarme Operationen.
  6. Radiofrequenzablation zur Behandlung von Lebermetastasen.
  7. Neuromonitoring (Stimmbandnervkontrolle) bei Schilddrüsenoperationen

Operationsspektrum

  • Allgemeinchirurgie
    Alle Arten gut- und bösartiger Weichteiltumore
  • Abzesse und Entzündungen der Weichteile
    Bauchwandbrüche (z.B. Narbenbruch oder Leistenbruch), Defektrekonstruktionen an der Bauchwand bei Defekten mit Implantation von körpereigenem oder körperfremdem Material (Kunststoffnetze).

Endokrine Chirurgie

Alle Eingriffe an hormonbildenden Organen, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, vor allem auch bei Dialysepatienten, Nebenniere, auch laparoskopische Operationen.

Gastrointestinale Chirurgie

Alle Eingriffe bei Erkrankung oder gut- wie bösartigen Tumoren folgender Organe:

  • Speiseröhre (eventuell mit 1- oder 3-Höhleneingriffen)
  • Refluxerkrankung der Speiseröhre (laparoskopische Operation)
  • Magen, Zwölffingerdarm, Gallenblase, Laparoskopie und Gallenwege
  • Leberzysten Laparoskopie
  • Leberteilentfernung bei Tumoren
  • Bauchspeicheldrüse (Entzündung, Zysten, Tumore)
  • Dünn- und Dickdarm, Blindarm, Mastdarm
  • Alle Arten von Darmteilentfernungen, Lösen von Verwachsungen
  • Laparoskopische Darmteilentfernung bei Entzündungserkrankungen und ausgewählten Tumorerkrankungen
  • Mastdarmentfernung (soweit als möglich Versuch des Schließmuskelerhaltes, mit entsprechender Technik, Anus praeter-Anlage mit pflegerischer Nachbetreuung)

Enddarmchirurgie

Abklärung unter anderem mittels Endosonographie und Schließmuskeldruckmessung bei Hämorrhoiden, Fisteln, Abszessen, Fissuren, Tumoren

Gefäßchirurgie

Notfalleingriffe bei akuten Gefäßverschlüssen der Arterien und Venen, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit der Radiologie als Lyse oder Aspirationstherapie.

Eingriffe bei arterieller Verschlusskrankheit im Bauchraum, Becken-, Bein- und Armbereich

Ausschälen von Gefäßengstellen, Dehnen, Bypassverfahren mit Vene oder Kunststoff

Varizenchirurgie

Für Dialysepatienten differnzierte Shunt-Anlage sowie alle eventuell späteren Zusatzeingriffe.

Einbringen von Kathedern jeder Art zur Dialyse, Chemotherapie, auch als Portsysteme.

Schrittmacherimplantation und Korrekturen (in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik)

Amputation bei Spätfolgen der Gefäßerkrankungen

Differenzierte Therapie des diabetischen Fußes.

Geschwürbehandlung an den Extremitäten

Diagnostik und differnzierte moderne Wundtherapie bei chronischen Geschwüren der unteren Extremität, Ausschaltung der Ursachen (arteriell, venös), moderne Wundbehandlungsstrategien inklusive Vakuumtherapiesystem

Kinderchirurgie

Unterbringung von Kindern - wenn möglich auch zusammen mit einem Elternteil auf der interdisziplinären Kinderstation.

Notfalleingriffe
Leisten-, Nabel-, Bauchwandbrüche
Weichteilchirurgie
Pylorushypertrophie

Notfalloperationen

Neben diesen planbaren Operationen müssen ein beträchtlicher Anteil an Notfalloperationen wie beim Darmverschluß, bei Magen- oder Darmdurchbruch, bei eingeklemmten Brüchen oder akuten Blinddarmentzündungen, aber auch bei Verletzungen im Bauch- und Brustraum sowie an den Gefäßen, durchgeführt werden. Hierzu steht auch nachts und am Wochenende immer ein eingespieltes Operationsteam zusammen mit Narkoseärzten und Operations- und Narkoseschwestern zur Verfügung um eine optimale Krankenversorgung zu gewährleisten.

Behandlung von Schmerzen nach Operationen

Die Behandlung von Schmerzen nach Operationen, vor allem nach Eingriffen in der Bauch- und Brusthöhle, haben eine vorrangige Bedeutung. In Zusammenarbeit mit den Kliniken für Anästhesie und Schmerztherapie erfolgt postoperativ eine engmaschige Schmerzbehandlung teils durch Anwendung von Schmerzkathetern, teils durch sog. Schmerzpumpen mit denen der Patient selbst seinen Schmerzmittelbedarf steuern kann. Durch diese optimierte Schmerztherapie ist eine schnellere Mobilisation der Patienten auch nach größeren Eingriffen möglich.

Ambulantes Operieren

Die Bedeutung des "Ambulanten Operierens" wird nach dem Willen des Gesetzgebers in Zukunft weiter zunehmen. Zahlreiche Operationen der kleinen und mittleren Chirurgie sind zwischenzeitlich ambulant oder im Rahmen der sog. "Kurzzeitchirurgie" durchführbar. Die hierzu erforderlichen Ablaufoptimierung erfordert eine enge Kooperation zwischen den niedergelassenen Ärzten und der Klinik, um den Aufenthalt der Patienten so kurz, schonend und dennoch sicher wie möglich zu gestalten.

Ausbildung von Studenten

Zu den Aufgaben der Klinik als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg gehört neben der Krankenversorgung auch die Ausbildung von Studenten im letzten Jahr vor dem medizinischen Staatsexamen, welches auch hier im Klinikum abgenommen wird, sowie die Weiterbildung von Ärzten zum Facharzt für Chirurgie.

Weiterbildung

Zusammen mit der Unfallchirurgie (Chirurgie 2) volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Chirurgie.
Weiterbildungsermächtigung für den Schwerpunkt Viszeralchirurgie.

Onkologie

Fachübergreifende Kooperation in der Betreuung von Tumorpatienten mit Onkologen, Gastroenterologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und allen anderen notwendigen Disziplinen.

  
 
 

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Aktualisiert: 24.11.2009


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