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Leistung und Qualität

Qualitätsmanagement schafft Verlässlichkeit

© Klinikum Konstanz

Abb: Chefarzt Prof. Dr. Runkel, Chefarzt Ärztlicher Direktor Priv.-Doz. Dr. Zantl und Chefarzt Dr. Kiefer im Gespräch (v.l.n.r.)

Zentrale Instrumente der Qualitätssicherung sind zunächst die Zertifizierungen von medizinischen Zentren und Einrichtungen (siehe oben). Im Rahmen des zentralen Projektmanagements wurde am Klinikum Konstanz die Einführung der elektronischen Patientenakte vorbereitet sowie die digitale Bearbeitung von Röntgenbildern. Optimiert wurde die prästationäre Aufnahme von Patienten, um Wartezeiten zu verringern, Leerlauf zu vermeiden und die Transparenz zu steigern. Ziel ist ein umfassendes Patientenmanagement bis zur Entlassung und darüber hinaus.

Das Hygienemanagement wurde weiter ausgebaut, unter anderem durch Personalaufstockung und erweiterte interne Fortbildungsangebote.

Die approbierten Mitarbeiter der Zentralapotheke unterstützen seit 2004 Ärzte und Apotheker auch direkt auf Station ("Klinische Pharmazie"). Arzneimittel der Patienten werden kritisch auf Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Indikationsstellung und Dosierung überprüft. Eine Arzneimittelanamnese direkt durch den Apotheker ist seit 2011 eingeführt. 2010 wurde von der am Haus etablierten Arzneimittelkommission beschlossen, dass sich das Klinikum Konstanz an einem Projekt unter der Schirmherrschaft des Robert-Koch-Instituts beteiligt, bei dem Verbrauchsdaten von Antibiotika in deutschen Kliniken erhoben werden (AdKA-IF-Projekt). Ziel ist, die Resistenzlage zu verbessern und eine rationale Antibiotikatherapie zu fördern.

Um die Wünsche der Patienten besser zu erfassen, werden Patienten über Fragebogen anonym befragt. Die Rückmeldungen werden durch das Beschwerdemanagement bearbeitet.

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