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Ein Dienstleistungszentrum für die Stadt und die Region
Das Klinikum Konstanz ist ein Eigenbetrieb der Spitalstiftung Konstanz. Organe der Spitalstiftung sind der Stiftungsrat mit dem Oberbürgermeister, vertreten durch den Bürgermeister Claus Boldt an der Spitze, und dem Gemeinderat der Stadt Konstanz als beschließendes Gremium. Geschäftsführer ist Rainer Ott 
Das Klinikum Konstanz ist ein Akutkrankenhaus der Zentralversorgung mit 350 Betten. Es fungiert als ein akademisches Lehrkrankenhaus der Albert-Ludwig-Universität Freiburg.
Die Teilgebiete der Inneren Medizin sind im Zentrum für Innere Medizin organisatorisch zusammengefasst, während die operativen Fachabteilungen (vier Haupt- und drei Belegarztabteilungen: Allgemein-, Thorax- und Gefäßchirurgie; Unfall-, Wiederherstellungs- und plastische Chirurgie; Gynäkologie; Urologie; Kiefer- und Gesichtschirurgie; HNO-Heilkunde; Augenheilkunde) zum Zentrum für Operative Medizin zusammengeführt sind.
Des weiteren besteht eine Klinik für Kinder und Jugendliche mit angeschlossenem Sozialpädiatrischen Zentrum. Außerdem sind eingerichtet: Klinik für Anästhesiologie und Wiederbelebung; Schmerzklinik; Institut für Rötgendiagnostik und Nuklearmedizin; Abteilung für Strahlentherapie; Institut für Pathologie.
Onkologischer und Geriatrischer Schwerpunkt
Das Klinikum ist als Onkologischer und Geriatrischer Schwerpunkt (und die Frauenklinik als Perinatalzentrum) anerkannt. Es verfügt über verschiedene Sondereinrichtungen, z.B. eine Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule und eine Fachkrankenpflegeschule (Weiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie für Innere Medizin und Intensivmedizin).
Großgeräte
Das Klinikum ist mit den dem Versorgungsauftrag entsprechenden medizinischen Großgeräten (Angiographieeinheit, CT, Linearbeschleuniger) ausgestattet. Im Jahre 1999 wurde zusätzlich ein Kernspintomograph, welcher zu 50% durch den ambulanten Bereich genutzt wird, in Betrieb genommen.
Ziel der Geschäftsführung ist es, auch unter schwieriger werdenden Bedingungen im Rahmen der Strukturreform des Jahres 2000 für die Patienten eine qualitativ hochwertige und leistungsfähige Versorgung unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse in Medizin und Pflege sicherzustellen.
Kooperationen
In diesem Zusammenhang werden in den Fachgebieten des Klinikums Kompetenzzentren gebildet, die unter dem Aspekt der Qualität und Wirtschaftlichkeit eine bestmögliche Versorgung gewährleisten. Die deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegende Verweildauer von acht Tagen beweist, die gute Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern im ambulanten Bereich sowie im Vorsorge-, Reha- und Pflegebereich. Das Klinikum Konstanz hat hierzu mit der Hegau-Klinikum GmbH eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die derzeit die Zusammenarbeit in den Fachgebieten Urologie und Pädiatrie.
Schlaganfallversorgung
Damit sollen Doppelvorhaltungen innerhalb der jeweiligen Fachgebiete vermieden, die Qualität der Behandlung gesteigert und durch die gemeinsame Anschaffung teurer Technologie ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit erreicht werden. Die Schlaganfallversorgung soll unter Einbeziehung der Hegau-Klinikum GmbH und der Kliniken Schmieder im Landkreis Konstanz verbessert werden. Das Klinikum Konstanz kann hier schon auf eine seit 1997 bestehende Kooperation mit den Kliniken Schmieder verweisen.
Unfallchirurgie
In der Unfallchirurgie blickt das Klinikum Konstanz bereits auf eine dreijährige Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Stockach zurück, welches die entsprechende Nachsorge der in Konstanz operierten Schwerunfallverletzten übernimmt.
Grenzüberschreitend
Ein wichtiges Anliegen der Krankenhausleitung ist im Rahmen der grenzüberschreitenden Kooperation die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern des Thurgau; dies betrifft die Fachgebiete Pädiatrie und Pathologie und schließt auch einen möglichen Personalaustausch ein.
Notfallpraxis
Im Zusammenhang mit der Strukturreform des Jahres 2000 und der Einführung der AR-DRG's (Fallpauschalen) aus dem Jahr 2003 gewinnt die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung zunehmend an Bedeutung. Das Klinikum Konstanz hat diesbezüglich bereits am 01.07.1999 eine Notfallpraxis in Betrieb genommen, die sicherstellt, dass Patienten auch an Wochenenden oder Feiertagen (in den Fachgebieten Orthopädie, Chirurgie und Innere Medizin) in der Klinik von niedergelassenen Ärzten behandelt werden können.
Darüber hinaus werden im Klinikum Konstanz auch ambulante Operationen durchgeführt.
Für Modellvorhaben bzw. Vereinbarungen, die die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung der Patienten erhöhen, ist das Klinikum Konstanz jederzeit offen.
Qualitätssicherung
Wichtig für die Krankenhausleitung ist es auch, die Qualität im stationären Bereich sicherzustellen; sie beteiligt sich zum Beispiel am Qualitätssicherungsverfahren bei Fallpauschalen und Sonderentgelten. Außerdem wird das Klinikum Konstanz am Zertifizierungsverfahren der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Spitzenverbände der Krankenkassen teilnehmen.
Patientenservice
Auch die Verbesserung des Patientenservices liegt der Krankenhausleitung am Herzen; hierzu wurde eine Patientenbeauftragte eingestellt, die den Anliegen der Patienten Rechnung tragen soll.
Das Klinikum Konstanz ist mit knapp 1000 Beschäftigten bedeutender Wirtschafts- und Beschäftgungsfaktor in der Region.
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