Therapieformen / Techniken

Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)

Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)

© Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Grundlagen:

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) gehört in die Gruppe der manuellen Therapieformen. Wir verstehen die Füße als " Mikrosystem ", in dem der ganze Mensch reflektiert ist und individuell behandelt werden kann. Die Wirkung erstreckt sich wie bei anderen Ordnungstherapien sowohl auf den körperlichen als auch auf den seelisch-emotionalen Bereich. Die RZF passt besonders gut in die heutige Zeit:

  • Sie hat einen umfassenden Indikationsbereich und vermittelt durch die Berührung an den Füßen zwischenmenschlichen Kontakt und Vertrauen.
  • Sie arbeitet mit der Lebenskraft und nicht gegen die Krankheit und arbeitet mit der im Menschen vorhandenen Regenerationskraft.
  • Sie erfasst außer dem Symptom auch den Hintergrund der Erkrankung und ist deshalb besonders ökonomisch in ihrem Einsatz.
  • Sie kann in jedem Lebensalter eingesetzt werden und braucht keinerlei technische Hilfsmittel.
  • Sie bedient sich einer speziellen Grifftechnik, die die Reflexzonen des Fußgewebes hyperämisiert (durchblutet) und ordnet.

RZF kann eingesetzt werden als:

  • Monotherapie
  • Kombinationsbehandlung mit anderen (z.B. naturheilkundlichen )Verfahren.
  • Hilfs- bzw. Differential- Diagnostikum.

Die Formenanalogie zwischen Fuß und sitzendem Menschen weist auf die auch therapeutisch erkennbaren Zusammenhänge zwischen dem Ganzen und dem Teil hin.

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